Was bringt uns schnörgeln?

Nun, das kann ich natürlich nicht pauschal beantworten. Aber persönlich bringt es mich doch arg nach vorn.

Erst heute habe ich beim schnörgeln im Internet diese lustige Webblogseite wiederentdeckt. Und das wäre doch schade gewesen, wäre sie für immer in der Versenkung geblieben. Oder auch nicht? Wer weiß.

Aber dies ist vermutlich auch ein temporäres Problem. In spätestens zwei Tagen habe ich das Projekt bestimmt schon wieder aufgegeben, freiwillig oder zwangsweise auf Grund mangelnder Zeit.

Was ist denn heute für ein Tag? Freitag. Der 20. April. Schon April... die Zeit vergeht, aber das muss ich niemandem sagen, der beschäftigt ist. Sie fliegt immer vorbei, nur dann nicht, wenn es unangenehm ist oder man sich langweilt. Oder beides. Aber Langeweile ist ein Fremdwort geworden, und das ist der Vorteil daran, wenn man ständig zu tun hat. Man langweilt sich nie mehr und das finde ich wunderbar, denn Langeweile ist eine furchtbare Verschwendung von Zeit. Wenn es eine Todsünde gäbe, dann wäre es Langeweile. Und Lügen. Aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls ist es nichts Schlechtes, wenn man wenig "Zeit" hat. So lange man es schafft, ein bisschen davon für sich selbst zu bewahren. Und Langeweile ist eine Todsünde.

20.4.07 21:48, kommentieren

Es ist Herbst.

Es ist nicht mehr abzustreiten - es ist Herbst. Heute auf dem Fahrrad wurde ich permanent von aggressiven fallenden Blättern attackiert. Und die sind nunmal blatt. Kalt ist es auch, und sehr ungemütlich. Zeit, sich mit einem Tee und einem Keks vor die Heizung zu huddeln und nach draußen in die melancholische Ferne zu blicken.

Noch anderthalb Tage, dann gehts mal wieder nach Haus. Wären da nicht die Züge..... Züge! Züge sind super und eine tolle Erfindung, gäbe es nicht die Betreibergesellschaften! Fruchtbar. Aber über die Deutsche Bahn zum Beispiel möchte ich an dieser Stelle lieber nicht schreiben, da werde ich ja nie fertig. Geht also nicht - ich wage mich gleich tatsächlich nochmal in die dunkel-kalte Brühe da draußen.

War heute ein denkwürdiger Tag? Wahl in den USA? Denkzettel für die Elephanten oder Glück für die Esel? Hat sich da drübern hinterm großen Teich tatsächlich was getan, ändert sich bald was, nimmt das Volk die Sache in die Hand, oder bleibt doch im Grunde alles beim Alten?

Zustände fast wie damals unter Truman - nur dass der Demokrat war und danach eine langer, langer Krieg folgte....

 

Maintenant, je dois continuer avec écrire mon article sur Afghanistan.

 

Goedenacht en tot ziens.

8.11.06 21:14, kommentieren

Schlimm, schlimm, schlimm.

Das Wort "schlimm" ist relativ; nichtsdestotrotz würde ich den heutigen Tag für mich persönlich als schlimm einstufen. Wenn Mitmenschen unfreundlich und igrnorant sind, macht das nicht unbedingt glücklicher. That really spoils your day.

Und danach noch furchtbar viel lesen zu müssen, ruft Kopfweh hervor. Vor allem, wenn es um Mill's freedom of opinion and speech geht und du dich mit seinen extremen Ansichten auseinandersetzen musst.

But today I came up with two brilliant ideas, after all. One concerning Christmas, the other concerning the topic of my next paper for Political Philosophy.

Ansonsten gibts nicht so viel, heute war einen Sonnentag (aber kalt) und die Schafe haben sich gegen Nachmittag ins Gras gefläzt. Hätte gern mitgekuschelt.

Bonne nuit et á bientôt!

7.11.06 22:11, kommentieren

Klappe die Zweite.

Jetzt ist hier ja schon ein wahnsinniger Tag vergangen. Nach einer miesen Nacht kam man mies aus dem Bett, Wetter war auch nicht draußen heute. Alles grau und kühl.

Mein Fahrrad quietscht jetzt, wenn ich es rückwärts schiebe; schlimmer sind aber die Schrauben, die es nach und nach verliert, vom Schutzblech, vom Gepäckträger, wer weiß, was jetzt als nächstes kommt...

Thema jeden Tag mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren - ein Beitrag zum Klimaschutz? Wohl eher ein ärmlicher. Nichtsdestotrotz besser als nichts zu tun. Ganz nebenbei kann ich mich auch über die ganzen Autofahrer amüsieren, die ich mit meinem Rad in gemütlichem Tritt locker hinter mir lassen, weil sie nämlich stundenlang an Ampeln warten müssen. Diese Blechschlangen haben zum Teil schon gewaltige Ausmaße erreicht - an meiner Straße (holländischer Teil) standen sie schonmal einige hundert Meter weit an EINER Ampel - ernsthaft, ich habe die Chance verpasst, genau zu zählen, aber es ware weit über 50 Autos (wohl eher 80), die vor einer Ampel standen, die etwa 3-4 Autos pro Grünphase durchlässt. Das Rechnen überlasse ich dann mal anderen... (Die Rotphase dauert etwa 2-3 Minuten, habe auf die Uhr gesehen als ich tatsächlich dort mal im Auto wartete....)

Automenschen sind also sicher nicht die glücklicheren Menschen. Vielleicht wenn es regnet oder schneit, ein wenig. Aber es gibt ja RICHTIGE KLEIDUNG!

 

Ik maak nu mijn oefeningen voor de Nederlandse les. Ik denk dat ze heel moeilijk zijn.

 

6.11.06 22:22, kommentieren

Aller Anfang ist schwer.

So, jetzt gehts los mit Berichten.

Melosine! Kraweel, kraweel.....

 

Erster Sonntag im Monat, Maastricht befindet sich im Ausnahmezustand. Zu Tausenden und Abertausenden strömen die Menschen in die Innenstadt um den Ausnahmezustand zu zelebrieren - Verkaufsoffener Sonntag! Als könnte man die nächsten 100 Jahre nicht mehr einkaufen. Das ist DIE Gelegenheit - für plattgetrampelte Füße, Drängelei und Stress. Als wäre es nicht Samstags schon eine Qual, sich in eines der - zugegeben reichlich vorhandenen und zumeist attraktiven - Läden in Maastrichts historischer Fußgängerzone zu begeben. Aber heute? No way, never müsste ich als Neudeutsche da gar sagen!

Dann schon lieber ein Koffie verkeerd in einer der netten Cafés, die sich zwischen die Ziele der Einkaufslustigen (=Läden) getraut haben. Da kann man mindestens einen halben m² für sich beanspruchen.

 

Ansonsten... sind die Schafe am Wegesrand (Straße von Belgien nach Holland, die ich für die Straße, die meinen einstweiligen Wohnsitz mit einschließt, halte) meines Erachtens mehr geworden. Auf jeden Fall gibt es jetzt auch ein schwarzes Schaf (eigentlich hat es nur schwarze Beine und ein schwarzes Gesicht), das ziemlich blöd und mies guckt aber sehr flauschig aussieht.

Draußen ist es auch schon dunkel und der Blick auf die vier Windräder und damit die Möglichkeit zur Kurzweil versperrt. Dann kann ich auch gleich schlafen gehen.

Ik ga nu slapen. Goedenacht en tot ziens!

5.11.06 23:27, kommentieren